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Diogenes Quartett

Stefan Kirpal, Violine, Gundula Kirpal, Violine
Alba González i Becerra, Viola, Stephen Ristau, Violoncello

„Es muss ein Glücksfall gewesen sein, der diese vier jungen Musiker
zu einem Ensemble zusammengeführt hat.“ (Süddeutsche Zeitung)


Dieser Glücksfall geschieht in München im Jahre 1998, als sich die vier Idealisten entscheiden, sich ihrer Leidenschaft, der Kammermusik, gemeinsam zu widmen. Das Quartett verdankt seinen Namen der langjährigen Freundschaft mit dem kürzlich verstorbenen Mitinhaber des Schweizer Diogenes Verlages, Rudolph C. Bettschart.
Sein individueller Stil zeigt Einflüsse der Arbeit mit herausragenden Pädagogen und Ensembles wie dem Amadeus Quartett und dem La Salle Quartett, ist aber geprägt von intensiver Zusammenarbeit zur Schaffung einer ganz eigenen Ausdrucksart. Schon früh treten die vier Musiker auf internationalen Bühnen in Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz auf. Dabei hört man sie in berühmten Sälen wie der Kölner Philharmonie und bei Festspielen, wie dem Mozartfest Würzburg, den Europäischen Wochen Passau oder dem Festival de Radio France et Montpellier.
Das Diogenes Quartett erarbeitet sich seit seiner Gründung große Teile des Streichquartettrepertoires. Zusammen mit dem Pianisten Andreas Kirpal wird das Kammermusikrepertoire – unter anderem in einer eigenen Konzertreihe im Münchner Gasteig – ausgeweitet. Neben dem Standardrepertoire legen sie Akzente auf die Aufführung unbekannter und zeitgenössischer Kompositionen.
Das Diogenes Quartett erarbeitet sich seit seiner Gründung große Teile des Streichquartettrepertoires. Zusammen mit dem Pianisten Andreas Kirpal wird das Kammermusikrepertoire – unter anderem in einer eigenen Konzertreihe im Münchner Gasteig – ausgeweitet. Neben dem Standardrepertoire legen sie Akzente auf die Aufführung unbekannter und zeitgenössischer Kompositionen.

Diogenes Quartett

Zu den Kammermusikpartnern zählen unter anderem Tyler Duncan (Bariton), Lydia Dubrovskaya (Violine), Priya Mitchell (Violine), Anna Prohaska (Sopran), Hariolf Schlichtig (Viola), Nabil Shehata (Kontrabaß) sowie das Buchberger Quartett.                                          Das Diogenes Quartett ist zusammen mit dem Auryn-, Henschel-, Klenk-, Kuss-, Leipziger-, Mandelring-, Minguet- und dem Vogler Quartett Gründungsmitglied des im März 2012 ins Leben gerufenen Verbandes Deutscher Streichquartette e.V. (VDSQ).
Außerdem zeigt sich das Quartett offen für Crossover Programme, zum Beispiel wenn es mit „A dream of Brahms“ zusammen mit dem Jazzquartett des Geigers Max Grosch das Publikum mitreißt. Ebenso wichtig ist dem Quartett die Musikerziehung, so geben die vier Musiker in Zusammenarbeit mit „concierto münchen“ Konzerte speziell für Kinder. Großen Erfolg erzielen sie mit Kammermusikworkshops für junge Ensembles. Zusätzlich engangieren sie sich seit Beginn dieses Jahres als Botschafter für „SOS-Kinderdorf e.V.“.
Im Laufe der Zeit entstehen zahlreiche Aufnahmen und Live-Mitschnitte, so Ersteinspielungen von Werken von Friedrich Gernsheim, Engelbert Humperdinck und Friedrich Fesca. Für das Label Brilliant Classics ist kürzlich die Gesamtaufnahme sämtlicher Streichquartette von Franz Schubert fertig gestellt worden und als Box-Set erschienen. Für dasselbe Label wurde das verschollen geglaubte, kürzlich wiederentdeckte Streichquartett c-Moll (1852) von Max Bruch nach der Welturaufführung 2014 in Frankfurt von den vier Musikern eingespielt.
 

Diogenes Quartett

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